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Zukunftschancen durch Berufsbildung für Jugendliche in Kenia − Projekt Vijana na Ujuzi

Projekt zur Berufsbildung für Jugendliche in Kenia.

Das Projekt fördert fünf ländliche Berufsschulen in der Provinz Rift Valley. Die Berufsausbildung eröffnet Jugendlichen aus armen Familien eine Chance auf eine bessere Zukunft durch Wissen und Können.

Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung (38 Millionen) liegt in Kenia bei 42%; das Durchschnittsalter beträgt 18,6 Jahre. Die Chancen dieser Jugend, eine existenzsichernde Arbeit zu finden und in der Gesellschaft aktiv zu werden, sind gering. Viele von ihnen haben eine schlechte Ausbildung. Die Wirtschaft ausserhalb der Zentren entwickelt sich nur langsam und bietet wenige Möglichkeiten. Viele Jugendliche drohen in die Kriminalität, Prostitution und Drogensucht abzugleiten.

Das Projekt fördert 5 Berufsschulen durch neue Maschinen, Werkzeuge und Lehrbücher und Weiterbildung der Lehrerschaft. Die Schulen führen neue Kurse ein und entwickeln Lehrgänge auf einem guten Niveau – Maurer, Schreiner, Schneider/in, Mechaniker, Elektriker, Coiffeuse. Sie führen Computerkurse und vermitteln Wissen im Bereich Geschäftsführung. Die Schulabgänger/innen werden beim Aufbau einer selbständigen Tätigkeit gefördert.

In Zusammenarbeit mit den Schulen werden weitere Leistungen erbracht wie Mädchenförderung in Girls Clubs, HIV/Aids-Prävention oder Sportanlässe als Ausgleich und Attraktion.

Ziele von Vijana na Ujuzi zur Berufsbildung von Jugendlichen in Kenia:

  • Nachhaltige institutionelle Förderung von 5 Berufsschulen
  • Einkommensprojekte für Lehrabgänger/innen
  • Mädchenförderung durch Girls Clubs
  • HIV/Aids-Prävention
  • Beratung und Sportanlässe

Jahresbudget: 250'000.-
Begünstigte: 500 Lehrlinge, 5 Berufsschulen
Projektdauer: 2012-2014

Projekt-Patenschaft übernehmen / für das Projekt spenden

Karte Nakuru, Rift Valley


Josephine Sindavi, Projektleiterin
«Infolge der Armut ihrer Familien hätten viele der Schüler/innen keine Berufsausbildung machen können. Die Qualität der Ausbildung hat durch mehr Werkzeuge, Bücher und Computer zugenommen.»

Mercy Wanjiru, Berufsschülerin, 20 Jahre
«Ich habe die Primarschule mit guten Noten abgeschlossen. An die Sekundarschule konnte ich aber nicht übertreten, weil die Schulgebühren für meine Familie zu hoch waren. Ich war frustriert. Ich habe dann zuhause mitgeholfen, unser kleines Stück Land zu bebauen. Als ich vom Förderprogramm der Subukia Berufsschule hörte, habe ich mein Glück versucht. Nun besuche ich den Schneiderinnen-Kurs. Die Schulgebühren werden für mich und eine Anzahl anderer Schüler/innen aus armen Familien vom Projekt übernommen. Ich bin glücklich, dass ich hier lernen kann. Wenn ich meine Ausbildung abgeschlossen habe, möchte ich mein eigenes Atelier eröffnen.»